Donnerstag, 30. Juni 2016

5 Tipps zum Erholen und Entspannen

Prüfungszeit an der Uni, bedeutet für mich pure Stresszeit. Ohne meine mega langen To-Do Listen, wüsste ich schon gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Was nicht verschriftlich wurde, geht im Eifer des Gefechts einfach vergessen. Nichtsdestotrotz brauche ich während und eigentlich auch gerade wegen dem Stress, einfach mal ein paar Minuten der Entspannung. Einfach mal den Kopf abschalten und kurz frische Kraft tanken, denn eines wissen wir: Es ist nicht gesund permanent ans Limit zu gehen und durchzupowern. Ich habe euch heute einfach mal fünf kurze Tipps gesammelt, die mir persönlich in der Zeit helfen und die auch ich bis Ende Juli beherzigen werde, damit ich möglichst gut durch diesen Stress komme.

1# Socialmedia freie Zone:
Gerade zur Zeit der Fashionweek habe ich das Gefühl, dass alle Welt plötzlich non stop mit dem Handy unterwegs und quasi damit verwachsen ist. Da ich selbst nicht vor Ort sein kann, versuche ich mir natürlich von den Mädels und Jungs die Eindrücke per Instagram und Snapchat (habe ich jetzt erst ganz neu für mich entdeckt) einzuholen. Fatal ist aber, wenn mein Handy beim Lernen neben mir liegt und ich mich selbst dabei erwische, wie ich immer wieder drauf schiele und am liebsten alle 5 Minuten checken würde, was es so Neues gibt. Deswegen gilt bei mir: Handy freie Zone! Einfach mal ausschalten, die Socialmedias für ein paar freie Minuten aus dem eigenen Leben verbannen und am besten das Handy in einen komplett anderen Raum legen. Liegt die Versuchung direkt neben euch und ist griffbereit, dann wird man schneller schwach. Also einen klaren Strich ziehen, zu sich selbst mal "Nein!" sagen und eine Pause davon einlegen. Schnell merkt man auch, dass man eigentlich gar nichts verpasst und nur dieses "es liegt neben mir und ich könnte ja mal schauen" dieses Gefühl sonst hervorruft.

2# Widme dich einfach etwas anderem, das dir Spaß macht:
Wenn nichts mehr in euren Kopf reingehen will und er gefühlt überquillt, dann hilft es mir, wenn ich mich einfach mal für eine halbe Stunde bis Stunde etwas komplett anderem widme. Am besten natürlich Dingen, die einem auch Spaß machen. Für den einen mag das Sport sein, für den anderen ein kurzer Mittagsschlaf. Ich persönlich greife dann zu einem privaten Buch (und das muss ich an der Stelle betonen, denn durch mein Germanisitkstudium lese ich natürlich viel Pflichlektüre für die Uni, was aber nicht dasselbe ist) und schalte damit ab. Am besten klappt es für mich, wenn ich eine Geschichte habe, die mich packt und mit der ich in eine andere Welt eintauche. Mir einfach mal über mich und meinen Stress keine Gedanken machen. 

 Gegrilltes Vollkornbrot mit Tomate-Mozarella // Schokoeis // Smoothie Bowl
3# Gutes Essen:
Ich esse gerne - Punkt. Das kann man gar nicht anders sagen. Ich bin ein absoluter Genussesser. Stellvertretend habe ich euch einfach mal ein paar Rezepte hier gesammelt, die mir in letzter Zeit ins Auge gesprungen sind und gefallen. Kochen bzw. allgemein Essen zubereiten, ist für mich auch eine gute Art der Ablenkung. Ich kann es meist gar nicht erwarten, bis mein Gericht fertig ist und ich es genussvoll (im Sommer bevorzugt draußen) essen kann. Da es im Sommer recht warm ist, stehe ich in der Zeit vermehrt auf leichtes Essen. Aber auch ein ordentliches Schokoladeneis, wie hier in der Collage, darf natürlich nicht fehlen. Food time is quality time.

4# Deine Wohlfühl- und Rückzugsoase:
In meiner Wohnung trenne ich Arbeits- und Entspannungsbereich strikt voneinander. Das muss ich auch, denn ich persönlich komme sonst in meiner Entspannungszone nicht runter und habe ständig das Gefühl, dass ich doch noch was arbeiten könnte. Deswegen ist mein Schreibtisch mein Arbeitsbereich und ich bin mir dort im Klaren, dass ich dort was zu erledigen habe. Sobald die Zeit aber rum ist und ich entspannen will, lümmele ich mich in mein großes Bett (da ich in einer WG Lebe und kein Wohnzimmer habe, fällt eine Couch dafür zum Beispiel schon weg). Für mich ist es daher wichtig, dass das bequem ist und viel Platz bietet. Passende Modelle findet ihr zum Beispiel bei dormando.de. Ich habe mir ein striktes Verbot auferlegt, meine Lern- oder Arbeitssachen an diesen Rückzugsort mitzunehmen, weil dann meine Gedanken immer wieder dorthin abschweifen und mir das Abschalten so schwer fällt. Getreu dem Motto "Aus dem Auge aus dem Sinn" bleibt der Kram schön am Schreibtisch liegen. Währenddessen kann ich es mir bequem machen und auf Netflix meine liebsten Serien gucken.

5# Raus aus den vier Wänden:
Wenn auch das nichts mehr hilft, dann heißt es ab raus aus den vier Wänden und frische Luft schnappen. Egal ob ich dabei durch die Stadt schlendere (was jedoch meistens darin endet, dass ich irgendwas wieder kaufen werde) oder einen Spaziergang durch unsere Weinberge mache. Mich bringt das immer sofort auf andere Gedanken. Praktischerweise schnappt man sich einfach einen Partner oder ich stöpsle mir meine Kopfhörer ein und lasse mich von der Musik berieseln.

Alle fünf Tipps haben eines gemeinsam: Hauptsache auf andere Gedanken kommen. Wie man das am besten schafft, weiß jeder für sich selbst. Vielleicht habt ihr meinen Post hier als kleine Anregung sehen können oder zumindest so verstanden, dass ihr nicht alleine seid, wenn ihr ebenfalls gerade in so einer Phase steckt. Lasst mir wie immer gerne eure Meinung da. 



P.S. Der Post ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Dormando entstanden, aber er umfasst natürlich dennoch meine persönliche Meinung

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2 Kommentare

  1. Ein toller Post! Ich liebe es auch zu essen :D Mein Handy lenkt mich auch immer extrem ab, guter Tipp mit dem Weglegen. Man muss nur so konsequent sein und es auch durchziehen. :D
    <3 michelle // Covered in Copper

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  2. Das mit der Trennung von Wohn- und Arbeitsbereich ist eine wirklich gute Idee! Mir geht es nämlich genauso, dass ich sonst nicht richtig abschalten kann. Ich habe dann eher ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, wie viel noch vor mir liegt und ich mir Entspannung nicht leisten kann, aber sollte...

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