Freitag, 10. Oktober 2014

Black and White

Black and white Eugli Banner
Klassisches Schwarz und Weiß. Yin und Yang. Tag und Nacht. Zwei Gegensätze, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch irgendwie zusammen gehören. Im Leben, da ist nicht alles einfach nur Schwarz und Weiß. Man ist nicht entweder nur das eine oder nur das andere. Man kann einen Menschen nicht einfach in eine Schublade stecken und ihm Eigenschaften zuschreiben. Und doch tun wir es. Tag für Tag - immer und immer wieder. Warum? Weil es so viel leichter ist. Man muss nicht hinter die Fassade schauen, sich keine Mühe geben. Man muss nicht versuchen zu verstehen. Wenn ich nicht genau weiß, wer der andere eigentlich ist, dann muss ich mich auch nicht um seine Probleme kümmern. Kann ignorieren, verdrängen, so tun als wäre nichts. Alles ist weiß und toll in meiner eigenen kleinen Welt.

Zwischen Schwarz und Weiß liegen aber noch ganz viele Abstufungen und neue Varianten. Das zurückhaltende Grau zum Beispiel. Stark verwandt mit dem dunklen Schwarz und manchmal auf den ersten Blick nicht so leicht zu unterscheiden. Oder aber das kühle Blau. Eher zurückhaltend und verdeckt. Knalliges Rot. Eher auffällig und extrovertiert. Sonniges Gelb. Immer gut gelaunt und am lachen. Gutmütiges Grün, sanftes Lila oder leuchtendes Orange. Oder aber verhindern auch diese Farben, dass wir uns wirklich mit dem Menschen beschäftigen? Wir übergehen das für uns Unwichtige, sind kurzsichtig in Sachen Menschenverständnis und lassen uns vom ersten äußeren Eindruck blenden. Wir sehen nur Schwarz oder Weiß. Oder das, was wir sehen wollen.
Warum ich das Schreibe? Weil mich genau dieses Schubladendenken in letzter Zeit wieder häufig beschäftigt hat und ich mit meinen Gedanken über Schwarz und Weiß (auch wenn es zunächst nur ein Outfit war) in diese Richtung abgeschweift bin. Wie oft passiert es mir, dass ich in eine Schublade gesteckt werde, in die ich nicht reingehöre. Nicht reingehören will. Aber mindestens genauso häufig mache auch ich den selben Fehler. Wir sollten aufhören nur die Farben zu sehen. Uns die Vielfalt bewusst machen und einen Blick dahinter riskieren. Und das beginnt schon bei uns selbst!
 
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Bluse, Sandalen Zara // Hose,Fedora Hut H&M // Kette* Orsay // Ring (rechts) eBay // Ring (links) Stradivarius // Armbänder Gina Tricot und H&M

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5 Kommentare

  1. Hey Liebes!

    Bin gerade zufällig hier gelandet und muss sagen, dass mir dein Blog wirklich gut gefällt! <3
    Mach weiter so! :)
    Ich wünsche dir alles Gute!

    Liebste Grüße
    Mina von MINAMIA
    Fashion | Beauty | Lifestyle

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  2. Super Post und ich muss dir recht geben. Aber auch ich neige dazu, sowas lässt sich schwer abschalten. Man muss sich halt bewusst darüber werden und wenn man es tut, dann sich daran erinnern, überdenken und nochmal neu anfangen.

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  3. Was für ein hübscher Look! Auch wenn es recht farblos ist, sieht es trotzdem chic und webilich aus. Ich finds super. In dem Fall finde ich also ein schwarz weiß Denken klasse ;)
    Grüßchen, Xenia

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  4. Richtig richtig schönes Outfit! Genau mein Stil, würde ich genau so anziehen :)
    Alles Liebe,
    Imke von CaptainDaQuaan

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