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Eigentlich wollte ich ja mal aufpassen, wie viele Leute in den letzten Tagen diesen Titel gewählt haben. Ich weiß, bei solche Temperaturen ist das definitiv nicht das Einfallsreichste, aber im Moment fehlt mir die Lust da groß Gedanken über den Blogtitel zu machen. Außerdem passt es ja auch gerade wie die Faust aufs Auge. Unser Thermometer kletter immerhin an den letzten beiden Tagen knapp über 40 Grad. Über die Hitze draußen möchte ich mich jedoch nicht beschweren. Ich liebe den Juli, ich liebe den Sommer und ich liebe auch die Hitze. Als Sommerkind durch und durch, warte ich doch nur auf diese wenigen schönen Wochen! Sobald es geht, werfe ich mich in meinem Bikini und lege mich draußen auf den Balkon oder gehe mit Freunden ins Schwimmbad. Eigentlich ganz egal wohin, hauptsache draußen. Denn drinnen hält man es nicht aus. In meiner Dachgeschosswohnung sind es nämlich angenehme 34 Grad. Da fühlt man sich doch wie in der Sauna!

Auch wenn ich gegen die Hitze nichts habe, so leide ich wohl unter Sommerdemenz. Anders kann ich es mir nicht erklären, wieso ich in den vergangen zwei Wochen jedes Mal vor meiner Heimreise in meine kleine Studentenstadt wichtige Sachen bei meinen Eltern in der Heimat vergessen habe. Allen voran heute mein Laptopladekabel. Läuft also bei mir. Der Akku ist zwar aufgeladen, aber so knapp vier Stunden sind da ohne frischen Strom schnell um. Bis Mittwoch/Donnerstag muss ich damit haushalten. So lange dauert es wohl, bis der liebe Hermesbote mir mein Ladekabel nach Hause bringt. Jetzt muss ich aber ehrlich sagen, dass es bei den Temperautren Schlimmeres gibt. Mein PC bleibt da die meiste Zeit des Tages sowieso aus. Das erklärt auch, wieso es den heutigen Post so spät gibt. Ich konnte mich vorher einfach nicht aufraffen meine gemütliche Liege im Garten der Eltern zu verlassen ;)
Ich hoffe ihr habt das sommerliche Wochenende genossen und viel Zeit am Wasser verbracht.

Off Shoulder Kleid, Strohhut, Gürtel Gina Tricot // Sandalen Zara // Tasche Mango // Ringe H&M
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Meine langen Haare empfinde ich immer als Segen und Fluch zugleich. Bei Temperaturen weit über 30 Grad überwiegt eher der letzte Punkt. Die Haare kleben überall und natürlich fängt man gerade hinten im Nacken bei offenen Frisuren direkt an zu schwitzen. Fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern sieht auch danach aus. Daher müssen die Haare im Hochsommer weg. Um genau zu sein am liebsten in einem Dutt zusammengeknuddelt. So stört auch nichts. Weil das aber jeden Tag langweilig wäre, habe ich ein paar Abwandlungen. Meine liebste möchte ich heute mit euch teilen und ich kann euch sagen, dass es gar nicht lange dauert, aber trotzdem schick aussieht:

1# Kämmt als erstes die obersten Haare nach hinten, damit auch nichts nerviges im Gesicht rumhängt.
 
2# Nehmt das Deckhaar in einer großen Strähne hinten in die Hand und ....
 
3# ... teilt es in drei Teile.
 
4# Dann fangt ihr an französisch zu flechten. Nehm seitlich immer ein paar Haare dazu.
 
5# Flechtet bis auf die Höhe eurer Ohren. Danach könnt ihr die geflochtene Strähne ganz normal weiter bis nach unten flechten.
 
6# Zieht die Haare etwas auseinander und verleiht dem Ganzen mehr Volumen.
 
7# Damit auch keine Haare im Nacken stören, binde ich alles zu einem messy bun zusammen. 
 
8# Kleine Härchen, die noch abstehen, befestige ich mit einem kleinen durchsichtigen Haargummi. Und fertig ist meine schnelle Sommerfrisur.
 
So ihr Lieben, das wäre endlich mal wieder ein Tutorial zum Frisuren Freitag. Bei den heißen Temperaturen möchte ich gar nicht mehr Worte verlieren. Ich hoffe, dass ihr den strahlenden Sonnenschein draußen und bei einer ordentlichen Abkühlung genießen könnt. Und wenn euch dabei die Haare stören, dann hoffe ich, dass ich euch einen hübschen und praktischen Vorschlag dagegen präsentieren konnte. 
Habt einen sonnigen Start ins Wochenende!
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Auf Instagram hatte ich zu viel versprochen. Eigentlich sollte dieser Post schon am Sonntag online gehen, aber erst wollte ich das schöne Wetter genießen, danach fehlten mir hierfür irgendwie die Worte und gestern war auch noch die Diplomierungsfeier meines Freundes. Fast zwei Wochen gab es keinen neuen Beitrag hier und auch sonst war ich der gesamten Onlinewelt fern geblieben. Das ist bislang meine längste Auszeit. Eigentlich waren diese Bilder für einen fröhlicheren Text bestimmt, aber wie so oft, kommt es anders, als man denkt. Das musste ich die vergangene Woche schmerzhaft lernen.


Zwischen himmelhochjauzend und tiefer Bedrückheit. Das vergangene Wochenende war emotional gesehen das ereignisreichste, das ich bisher hatte und zugleich wünschte ich, dass das alles nie passiert wäre. Während wir Freitag dachten, endlich einen riesen Schritt in Richtung Zukunft gemacht zu haben und unsere Fäden für alles Weitere selbst in den Händen halten, lernte ich keine zwölf Stunden später, dass dem nicht so ist. Ganz so, als wolle mir jemand sagen, dass es da etwas Größeres gibt, dass am Ende die Oberhand behält. 

Wenn man nachts um halb vier aus dem Bett geklingelt wird, dann sagt einem das Bauchgefühl schon direkt, dass das nichts Gutes heißen kann. Dieses flaue Gefühl beim Aufstehen steigerte sich im Laufe der Nacht und des Morgens zu einer unschönen Gewissheit und schier ins Unerträgliche. Sich von einem Menschen zu verabschieden, den man liebt, ist nie leicht. Auch wenn ich jetzt sagen kann, dass ich froh war, dass ich dazu überhaupt die Gelegenheit hatte, fühlte ich mich in der Nacht einfach nur fehl am Platz und hilflos. Kennt ihr die Passage in Büchern, wo beschrieben wird, dass eine unsichtbare Hand einem die Luft zum atmen abdrückt und man as Gefühl hat, als könnte man nie mehr sprechen? Bislang wusste ich nicht, wie sich das anfühlt. Sprachlos im positiven Sinne war ich schon. Sprachlos vor Trauer und Angst war ein neues und tausend Mal schlimmeres Gefühl, als ich es mir je hätte vorstellen können. Jetzt wünsche ich mir, ich hätte nie erfahren wie sich das anfühlt. 

Die darauf folgende Woche war unerträglich. Unerträglich, weil sie eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat. Fast so, als hätte man in der kurzen Zeit tausend Leben geführt oder wäre plötzlich um hunderte Jahre gealtert. Während ich in der Zeit am liebsten wie ein kleines, schmollendes Kind mit angezogenen Beinen in meinem Bett gelegen und die ganze Welt ausgeschlossen hätte, bin ich diese Woche wieder in meinen ganz normalen Alltag gestartet und froh darüber. Froh, über die Ablenkung. Froh, über jeden Tag der nun dazwischen liegt und es etwas besser macht. Froh, Abstand davon zu gewinnen und meine Gedanken neu ordnen zu können.
Am Ende kommt es immer anders, als man denkt.
 
Kleid Mango // Blumenkranz Bijou Brigitte
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Einen wunderschönen Freitag ihr Lieben :)
Heute habe ich schon Frisur Nummer fünf für euch und da der Sommer endlich so richtig Einzug gehalten hat, habe ich eine lockere Boho Frisur für euch. Eigentlich bin ich ja eher der mädchenhaft schicke Typ, was meinen Kleidungsstil betrifft. Ich trage gerne mal einen Blazer, süße Blusen und Röcke in allen Längen gehören zu meinen absoluten Favoriten. Aber an manchen Tagen, da brauche ich auch mal etwas Lockeres. Und nichts eignet sich da im Sommer besser als der Boho-Trend. Für mich ist das mal was Anderes, aber auch nicht so, dass ich mich unwohl oder sogar verkleidet fühle. Zu einem ordentlichen Outfit gehört für mich auch eine bohemian würdige Frisur. Welche ich am liebsten mag und wirklich super flott geht, zeige ich euch heute:

1# Nehmt euch auf einer Seite eine große Strähne des Deckhaars. Sie darf ruhig bis zum Hinterkopf gehen.
 
2# Zieht die Haare nach hinten und ...
 
3# ... beginnt ganz normal zu flechten. Damit die Frisur schneller geht, flechte ich nicht eng am Kopf entlang und nehme wie beim Französischen Zopf immer eine Strähne dazu.
 
4# Wenn ihr unten angekommen seid, zieht die Haare etwas auseinander. Flechtet ruhig bis zum Schluss, auch wenn man das Ende eigentlich gar nicht sieht. So wird es jedoch leichter es nachher zu verstecken.
 
5# Pinnt die Haare erstmal am Hinterkopf fest, damit sich die Strähne nicht verzieht und solche Hubbel entstehen.
 
6# Weiter geht es auf der anderen Seite. Nehtm dazu wieder eine große Strähne eures Deckhaars (wenn man es genau nimmt, dann ist es ja mehr al nur eine Strähne, sondern fast das Gesamt).
 
7# Und beginnt wieder nach hinten zu flechten.
 
9# Nochmal etwas auseinander ziehen und Volumen reinzaubern. Schließlich soll man ja auch etwas von dem Kunstwerk sehen.
 
10# Jetzt nehmt ihr von hinten die erste geflcohtene Strähne und legt sie quer rüber auf die andere Seite.
 
11# Danach versteckt ihr das Ende unter dem Ansatz der zweiten geflochtenen Strähne. Bei langen Haaren, so wie ich sie habe, gibt es da einiges, was ich darunter packen muss. Daher flechte ich sie auch bis zum Schluss, damit dann nicht so einzelne kleine Strähnchen rausschauen.
 
12# Dasselbe macht ihr dann auch mit der anderen Seite. Wieder nach drüben legen ...


13# ... und verstecken.
 
14# So sieht das Ganze bisher aus. Theoretisch könnte man das jetzt auch so lassen.

 15# Da ich im Moment gerne mit meinem Lockenstab rumspiele, habe ich mir noch ein paar Löckchen ins untere Haarende gezaubert.

16# Zum Abschluss alles mit einem leichten (aber dennoch starken) Haarspray fixieren und fertig ist eine lockere Boho Frisur.

Wen die offenen Haare bei heißen Temperaturen stören, der kann sie auch einfach in einem messy bun zusammenbinden. Da ich hier in dem Tutorial wirklich nur die Strähnen nach hinten flechte, brauche ich dafür (mal die Locken, die ich mir sowieso nicht täglich mache) nur gut fünf bis sieben Minuten. Also wirklich eine schnelle Sommerfrisur, die erstens aufwendiger aussieht und zweitens generell ein toller Hingucker ist. Lasst mir wie immer gerne eure Meinung dazu da. 
Habt einen schönen Start ins Wochenende und viel Spaß beim Nachflechten.