Happy Birthday ...

Romantic nude (9)
... to me. Heute darf ich mich selbst feiern, denn heute ist mein Geburtstag. Die Klausuren sind am Montag gerade zur richtigen Zeit fertig geworden und so verbringe ich jetzt erstmal zwei volle Wochen bei meinen Eltern. Zu Hause - Heimat - wie habe ich das vermisst.
22 Jahre - irgendwie ein schwieriges Alter. Die Leute wissen nicht so recht, ob sie mich schon Siezen sollen oder doch beim Du bleiben können. Irgendwie noch nicht so ganz Erwachsen, aber auch kein Kind mehr - 22 liegt für mich genau da dazwischen. Aber ich gehöre auch zu den Leuten, die selbst erstmal stundenlang überlegen müssen, wie alt sie eigentlich sind, wenn sie mal wieder danach gefragt werden. Aus Zahlen mache ich mir einfach nichts.

Eigentlich hätte ich euch heue gerne mal ein paar Fotos von diesem Tag in meinen früheren Jahren gezeigt. Allerdings musste ich beim Durchstöbern feststellen, dass ich damals so gar nicht fotogen war. In Zeiten ohne Handys, bei denen die Filmrollen ein teures und rares Gut waren, schoss man lieber nur ein Bild, statt 10. Und irgendwie zeigen mich alle Bilder von meinen Geburtstagen im Langarm Schlafanzug vor meinem schön geschmückten Tisch und meinem Lieblingskuchen. Dabei ziehe ich meist eine doofe Fratze, da ich Fotografieren so gar nicht leiden konnte (wie konnte es passieren, dass ICH einen Fashionblog gestartet habe??). Also war da absolut nichts Vorzeigbares dabei. Stattdessen dachte ich mir, dass ich einfach mal ein paar Fakten über mich in den Raum werfen kann. Also ein  kleiner "About me" Post.
 
Outfit Seifenblasen und Träume im Leben (7)
# Aufgrund meines Namens werde ich immer gefragt, ob ich aus Russland komme. Selbst wenn ich die Antwort verneine, fragen manche doch nochmal nach, ob ich nicht doch Russisch kann und ihnen mal ein paar Wörter oder gar Sätze beibringen kann. Außerdem muss ich sowohl den Vor-, als auch den Nachnamen immer buchstabieren - trotzdem wird er oft genug falsch geschrieben. Dabei sind das doch nur 9 Buchstaben. Ach, und ich mag ihn nicht :P als Kind wollte ich immer anders heißen.

# Ich hasse "Brocken". Damit meine ich Stückchen in der Marmelade, diese ätzenden Streifen an der Banane, die weiße Haut an den Mandarinen oder Obststückchen im Joghurt. Klingt banal, aber ich kann es einfach nicht essen.

# Kaffee mag ich übrigens auch nicht. Ich kann ihm einfach nichts abgewinnen und es nicht nachvollziehen, wenn Leute es als ihre "Droge bezeichnen, ohne die sie nicht in den Tag starten können". Wenn wir bei Kaffee und Kuchen zu Besuch sind, werde ich immer schief angeschaut, wenn ich zu dem Getränk nein sage.

# In der Schule hatte ich bilingualen Unterricht. Meine Gemeinschaftskundlichen Fächer (Geschichte, Erdkunde und Sozialkunde) fanden zum Teil auf Englisch statt und in der Orientierungsstufe hatte unsere Klasse auch eine Stunde mehr Englisch, als der Rest. Zusätzlich hatte ich im Abitur Englisch-Leistung. Jetzt müsste man ja eigentlich meinen, dass ich diese Sprache fast fließend beherrschen würde. Meine letzte Lehrerin und ihr Unterricht haben mir jedoch jegliche Freude daran genommen und so ging Vieles verloren. 
 
Outfit ein frischer Sommerwind (9)
# Ich bin wohl einer der unmusikalischsten Menschen auf Erden. Ungelogen, Ich kann weder singen, noch ein Instrument spielen. Habe nie gelernt wie man Noten liest und Rhythmus liegt mir auch nicht im Blut. Jetzt weiß ich gar nicht, wie ich es in diesem Fach in der Schule auf eine Zwei im Zeugnis schaffen konnte. Mein Lehrer musste wohl viel Mitleid mit mir gehabt haben.

# Neben meiner Unmusikalität, gäbe es aber auch noch meine Unsportlichkeit. Ein Fitnessstudio habe ich noch nie besucht, weiß nicht mehr wann ich das letzte mal Joggen war und mit dem Rad schaffe ich es gerade bis zur Uni und zur Arbeit. Dabei war ich bis zu meinem 15. Lebensjahr eine echte Turn- und Tanzmaus. Ich war sogar im Geräteturnen und Showtanz auf Wettkämpfen. Davon übrig geblieben ist leider nichts mehr.

# In meiner Jugend (und eigentlich auch schon als Kind) konnte ich nie gut mit Mädchen. Ich war mehr so der Jungen-Kumpel-Typ. In der Pause spielten wir gemeinsam Fußball, hingen am Klettergerüst rum oder ich schaute ihnen beim Skaten zu. Mit Mädels hatte ich immer nur Streit. Es gab Zickereien und ganz lange konnte ich nichts mit Mode und Co anfangen.

# Das Schönste für mich an meinem Geburtstag, sind die Gäste. Ich kann auf all die Geschenke und die Aufmerksamkeit verzichten. Hauptsache meine Familie und Freunde sind da und verbringen den Tag mit mir. Und gutes Essen, dass darf dann auch nicht fehlen. 
 
Outfit und die Spuren des Lebens (9)
# Das Schönste für mich an meinem Geburtstag, sind die Gäste. Ich kann auf all die Geschenke und die Aufmerksamkeit verzichten. Hauptsache meine Familie und Freunde sind da und verbringen den Tag mit mir. Und gutes Essen, dass darf dann natürlich auch nicht fehlen. 
 
Zu meinem Geburtstag hätte ich mir jetzt nur noch schönes Wetter gewünscht. Aber das trübt unsere Stimmung nicht. Ich werde jetzt noch weiter Schnippeln und Backen und Kochen, bis dann gegen Nachmittag mein Besuch kommt. Habt einen wundervollen Tag.




P.S. Eigentlich waren für heute Bilder mit Luftballons und meinem wunderschönen neuen, weißen Kleid von Asos geplant. Allerdings hat es gestern nur geregnet und bis Montag Abend war ich noch mit Klausuren beschäftigt. Also muss das nachgeholt werden. Schade eigentlich.
 

Sommerliche Smoothies- Teil II

Sommerliche Smoothies II Eugli Banner
Nach meinem ersten Teil der "Sommerlichen Smoothies", bringe ich euch heute den zweiten und letzten Teil mit. Diese zwei Varianten habe ich gerade frisch am Wochenende zubereitet (Instagramfollower wissen Bescheid). Kurz vor meinen Klausuren - die jetzt seit gestern offiziell vorbei sind und ich mich damit in die Semesterferien verabschiede - fehlt mir oft die Zeit zum groß Einkaufen gehen und dann noch kochen. Hinzu kommt dann auch die Hitze. Also greife ich lieber zu einem kalten Smoothie und lasse es mir gut gehen.

Sommerliche Smoothies II Eugli (7)
Variante 3: Apfel-Nektarine-Smoothie

1 Apfel
2 Nektarinen
50-100 ml Osaft
3-5 Eiswürfel
Zunächst habe ich den Apfel entkernt, aber nicht geschält. Das selbe dann mit der Nektarine. Hier habe ich auch darauf geachtet, dass sie nicht ganz so extrem "frisch" sind. Ich lasse sie ein paar Tage liegen, dann sind die fruchtiger und eignen sich besser. Das entkernte Obst und die restlichen Zutaten kommen in den Mixer und werden püriert. Wenn es mir durch den Saft zu flüssig ist, gebe ich auch gerne Haferflocken dazu. Und fertig.
 
Sommerliche Smoothies II Eugli (1) Sommerliche Smoothies II Eugli (2) Sommerliche Smoothies II Eugli (3)
Variante 4: Himbeer-Smoothie

Ca. 200 gr. gefrorene Himbeeren
30-50 gr. Haferflocken
80-150 ml Multivitaminsaft
2 Eiswürfel
Bei der letzten Variante bin ich nur bei Himbeeren geblieben und habe diese nicht mit anderen Obstsorten gemischt. Damit der Smoothie schön kühl ist, nehme ich sie in gefrorener Form. Am besten schmecken da natürlich die aus dem eigenen Garten. So weiß man auch, dass sie nicht noch unnötig gezuckert sind. Falls ich doch welche im Supermarkt kaufe, achte ich darauf, dass auf den extra Zucker verzichetet wurde. Anschließen kommen einfach alle Zutaten in den Mixer und somit wäre auch schon Nummer 4 fertig.
 
Sommerliche Smoothies II Eugli (4) Sommerliche Smoothies II Eugli (5) Sommerliche Smoothies II Eugli (6)
Wie ihr seht, steckt hinter diesen ganzen Rezepten kein Hexenwerk. Es kann so ziemlich alles zusammengemixt werden, was irgendwie passt und schmeckt. Ich bevorzuge die Süßen und Fruchtigen. Welche Smoothies trinkt ihr am liebsten und wären die Rezepte etwas für euch?

Spanische Senorita

Outfit Spanische Senorita Banner
Als Kind war ich schon immer von Sprachen beeindruckt. Besonders solche, die ich selbst nicht kann (was ja eideutig mehr sind, als die, die ich beherrsche). Mir kam es dabei immer auf den Klang an. Das Flüssige und weiche, der Rhythmus, die Melodie. Ich ließ mich immer verzaubern, auch wenn ich kein Wort verstanden habe. Mit großen Augen hing ich den Leuten an den Lippen oder aber ich hörte versteckt zu. Faszination Sprachen. Für mich gehören in diese Spate Italienisch und auch Spanisch. Während der Schulzeit hätte ich eine der beiden Sprachen als Dritte Fremdsprache wählen können. Pubertär und faul, wie ich zu der Zeit nun mal war, habe ich dankend abgelehnt. Zu viel Stress nebenher - die Zeit habe ich damals lieber anderweitig verbracht. Heute ärgere ich mich darüber.

Auch wenn mich mit Spanien an für sich so gar nichts verbindet - weder irgendwelche Verwandten in dem Land, noch die Sprache, die ich ja nicht beherrsche, oder gar ein Lieblingsgericht - so haben mich die Bilder trotzdem an eine spanische Senorita erinnert. Das liegt wohl hauptsächlich an der Farbe und den Blumen. Ich musste jedoch auch automatisch wieder an früher denken, als ich den Klang der Sprache so geliebt habe und mit Begeisterung den Leuten zugehört habe. Als Kind hat man Zeit für so etwas. Zeit, Worten zu lauschen, sich in eine andere Welt mitnehmen zu lassen und einfach nur zuzuhören. Mir ist aufgefallen, dass ich das schon lange nicht mehr gemacht habe. Heute muss alles schnell gehen. Worte sollen verständlich sein und mich nicht nur verzaubern können.
Was hättet ihr mir diesen Bildern in Verbindung gebracht und haben, beziehungsweise tun es immer noch, Sprachen eine Faszination an euch ausgeübt?
 
Outfit Spanische Senorita (1) Outfit Spanische Senorita (2) Outfit Spanische Senorita (9) Outfit Spanische Senorita (8) Outfit Spanische Senorita (5) Outfit Spanische Senorita (7) Outfit Spanische Senorita (6) Outfit Spanische Senorita (4) Outfit Spanische Senorita (3)
Top, Jeans Zara // Sandaletten Asos // Tasche Mango // Kette, Armband (Rechts) H&M // Armbänder (Links) I am // Ringe Primark und Stradivarius 

Generation Luxus

Gestern lief auf RTL eine Sendung mit dem Thema "Generation Luxus". Ok, irgendwie hatte ich mir darunter was anderes vorgestellt, war schon sehr trashlastig, der wirkliche Ernst hat so ein bisschen gefehlt. Nichtsdestotrotz musste ich über diesen Begriff nachdenken. Generation Luxus ... ja, ich finde schon, dass das zutrifft und ich nehme mich da nicht außen vor. Ich bin genauso Teil davon. 

Nehmen wir doch nur mal das Beispiel Smartphone. Klar, ich besitze das neuste iPhone - das IST Luxus. Als angehende Lehrerin sehe ich auch "die Jugend von heute" (eigentlich ein furchtbarer Begriff, aber er trifft gerade zu) und stelle fest, dass es anscheinend schon normal ist, dass man so ein Handy schon in der Orientierungsstufe besitzt. Es gehört schon zur Normalität. Nehmen wir es noch bewusst war, dass es eigentlich Luxus ist. Ich glaube viele tun das nicht. Viel schlimmer noch. Man gehört ja auch einfach nicht dazu, wenn man kein Smartphone besitzt. Aber wann genau ist das denn passiert? Als ich noch klein war, was ja jetzt auch noch nicht so lange her ist, musste ich ewig lang um mein erstes Handy betteln. Ich wollte unbedingt auch so eins. Meine Eltern waren jedoch der Meinung, dass ich noch zu jung bin. Fast zwei Jahre später war auch ich dann stolze Besitzerin meines 1. Handys. Mit den heutigen Smartphones hatte das noch nichts gemeinsam. Und als ich in die Oberstufe kam, waren sie plötzlich da. iPhones, Samsung Handys, Modelle von HTC und noch so viele mehr. Egal von welcher Marke, plötzlich waren sie nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Der Übergang war, zumindest für mich, fließend und leise. So leise, dass sie heute eigentlich absolute Normalität sind.
 
Outfit Wickeltop (1) Outfit Wickeltop (2) Outfit Wickeltop (9)
Nächstes Beispiel in Sachen Luxus: Kleidung und Mode. Auch hier bin ich wohl absolut vorne mit dabei, immerhin schreibe ich einen Modeblog. Ich schaue in meinen Schrank und es gibt nichts, was sich dort eigentlich nicht finden lässt. Gefühlte einhundert Oberteile, mindestens genauso viele Hosen, Shorts und Röcke. Kleider, Westen, Jacken und und und. Von den Schuhen brauche ich gar nicht erst anfangen, immerhin habt ihr mein neues Schuhregal ja erst gesehen. Mache ich mir Gedanken darüber, wo diese Sachen herkommen? Erschreckenderweise nicht. Jetzt sind sie da und auch für mich sind sie selbstverständlich. Ich blicke nicht in meinen Schrank und sehe die Arbeit, die dahinter steckt, um an bestimmte Rohstoffe zu kommen oder so gar herzustellen. Eigentlich verschließt man ja sogar eher die Augen vor soetwas. Wir gehen hier in ein Geschäft, sehen maximal den Preis und kaufen es einfach. Einfach, weil wir es können.

Ja, meiner Meinung nach sind wir die Generation Luxus und sind uns dessen nichtmal wirklich bewusst. Luxus ist nicht nur Champagner zu trinken, Kaviar zu essen und um die Welt zu fliegen. Luxus ist auch all das, was wir hier haben. Die Smartphones und Tablets, die ganzen Kleidungsstücke, Taschen und Schuhe, die wir besitzen. Versteht mich nicht falsch, dass soll gar kein mecker Post sein. Dazu habe ich gar kein Recht, denn ich bin genauso Teil von der Geschichte. Aber vielleicht sollten wir einfach mal wieder etwas bewusster damit umgehen. Uns mal den Luxus vor Augen führen und ihn vor allem zu schätzen wissen! Nachdem mich die Worte gestern zum Nachdenken angeregt haben, tue ich das auf jeden Fall.
 
Outfit Wickeltop (8) Outfit Wickeltop (4) Outfit Wickeltop (3) Outfit Wickeltop (6) Outfit Wickeltop (7) Outfit Wickeltop (5)
Wickeltop, Tasche Zara // Ledershors, Sonnenbrille, Kette H&M // Sandalen Asos // Armband* Oasap // Ringe Stradivarius und Asos // Ohrringe I am
 
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